✅ Ultimative Checkliste für die Einführung von E-Rechnungen

Die Umstellung auf E-Rechnungen ist ein wichtiger Schritt für Freelancer und kleine Unternehmen. Sie spart Zeit, reduziert Fehler und hilft, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Ab 2025 wird die E-Rechnung in Deutschland für B2B-Transaktionen verpflichtend – höchste Zeit, sich darauf vorzubereiten! 🚀

Diese Checkliste hilft dir, den Umstieg auf E-Rechnungen reibungslos zu gestalten. Sie enthält alle wichtigen Schritte – von den gesetzlichen Vorgaben über die richtige Software bis hin zur Archivierung.


📌 1. Warum sind E-Rechnungen wichtig?

Zeitersparnis: Kein Drucken, Kuvertieren oder Versenden per Post – Rechnungen werden digital erstellt und versendet.
Weniger Fehler: Automatische Überprüfung auf Pflichtangaben reduziert fehlerhafte Rechnungen.
Schnellere Zahlungen: Kunden erhalten die Rechnung sofort und können schneller zahlen.
Kosteneffizienz: Kein Papier, kein Porto, weniger Buchhaltungsaufwand.
Zukunftssicherheit: Die E-Rechnungspflicht kommt – besser jetzt umstellen!


⚖️ 2. Rechtliche Anforderungen an E-Rechnungen

📌 Eine E-Rechnung muss bestimmten gesetzlichen Vorgaben entsprechen, um gültig zu sein.

Pflichtangaben nach §14 UStG

  • Name und Anschrift des Rechnungsausstellers & Empfängers
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID
  • Rechnungsdatum
  • Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Leistungsbeschreibung & Nettobetrag
  • Umsatzsteuerbetrag und -satz
  • Zahlungsfrist

Erlaubte Formate

  • PDF mit eingebettetem XML (ZUGFeRD-Format)
  • XML-Datei (XRechnung für öffentliche Auftraggeber)

Archivierungspflicht (GoBD-konform) 🗄️

  • E-Rechnungen müssen mindestens 8 Jahre elektronisch gespeichert werden.
  • Sie müssen unverändert und jederzeit abrufbar sein.
  • Papierausdrucke reichen nicht aus!

💻 3. Die richtige E-Rechnungs-Software wählen

📌 Die Wahl der richtigen Software hängt von deinen Anforderungen ab. Hier einige empfehlenswerte Programme:

Für Freelancer & kleine Unternehmen

  • FastBill → Perfekte Kombination aus Rechnungsstellung & Buchhaltung 🏆
  • sevDesk → GoBD-konform, einfache Bedienung 📊
  • Lexoffice → Rechnungen + Buchhaltung in einem Tool ✅

Für Unternehmen mit B2B-Kunden

  • Billomat → Gute Skalierbarkeit für wachsende Unternehmen 📈
  • EasyBill → Perfekt für Online-Händler & Automatisierungen 🛒

Für öffentliche Auftraggeber

  • DATEV SmartTransfer → Erstellung von XRechnungen für Behörden 📑
  • ZRE/Peppol → Plattformen zur Einreichung von E-Rechnungen für öffentliche Aufträge

💡 Tipp: Wähle eine Software, die automatisch ZUGFeRD/XRechnung unterstützt, um zukunftssicher zu sein.


⚙️ 4. Technische Voraussetzungen für E-Rechnungen

📌 Um E-Rechnungen korrekt zu erstellen und zu verwalten, benötigst du:

Computer mit Internetzugang 💻
GoBD-konforme Rechnungssoftware (z. B. FastBill, sevDesk, Billomat)
E-Mail-Versandoption oder API-Schnittstelle für automatische Rechnungsübermittlung
Cloud-Speicher oder Dokumentenmanagementsystem für digitale Archivierung

💡 Tipp: Falls du Rechnungen an große Unternehmen oder Behörden stellst, prüfe, ob du eine XRechnung über Peppol oder ZRE versenden kannst.


📝 5. Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einführung von E-Rechnungen

📌 So stellst du dein Unternehmen in 7 Schritten auf E-Rechnungen um:

1. Gesetzliche Vorgaben prüfen → Welche Anforderungen gelten für dein Unternehmen?
2. Passende Rechnungssoftware auswählen → Welche Lösung bietet dir die besten Funktionen?
3. Firmendaten hinterlegen → Alle Pflichtangaben in der Software eintragen.
4. Kunden informieren → Stelle sicher, dass deine Kunden E-Rechnungen akzeptieren.
5. Rechnungsformat einstellenZUGFeRD, XRechnung oder klassisches PDF?
6. Testlauf durchführen → Erstelle eine Testrechnung und prüfe, ob alles passt.
7. Automatisierung einrichten → Falls möglich, wiederkehrende Rechnungen & Zahlungsabgleich aktivieren.

💡 Tipp: Teste deine E-Rechnung mit einem Prüftool, bevor du sie versendest.


📂 6. Integration in die Buchhaltung

📌 Damit die Buchhaltung reibungslos funktioniert, sollte die E-Rechnung korrekt integriert werden.

Bankkonto verbinden → Automatische Zuordnung von Rechnungen zu Zahlungen.
Schnittstellen nutzen → DATEV-Export für den Steuerberater einrichten.
Zahlungserinnerungen automatisieren → Offene Rechnungen einfach nachverfolgen.
Buchhaltungssoftware synchronisieren → Integration mit sevDesk, Lexoffice oder FastBill.


📧 7. Sicherer Versand und Archivierung

📌 Um DSGVO-konform zu sein, müssen E-Rechnungen sicher gespeichert & versendet werden.

E-Mail-Versand mit Verschlüsselung 🔐 → Kundenkommunikation absichern.
Cloud-Backup einrichten ☁️ → GoBD-konforme Archivierung sicherstellen.
Digitale Signatur nutzen 🖋️ → Falls nötig, digitale Signaturen für Echtheitsprüfung verwenden.

💡 Tipp: Nutze einen Rechnungsserver oder Plattformen wie ZRE oder Peppol, falls deine Kunden öffentliche Auftraggeber sind.


📜 Ultimative E-Rechnungs-Checkliste für Freelancer & kleine Unternehmen

Rechtliche Vorgaben klären (Pflichtangaben, Archivierung, Formate)
Software auswählen (ZUGFeRD-/XRechnung-fähig, GoBD-konform)
Firmendaten & USt-ID eintragen
Rechnungsversand & Archivierung prüfen
Erste Test-E-Rechnung versenden & prüfen
Automatisierungen aktivieren (z. B. wiederkehrende Rechnungen, Zahlungserinnerungen)
Buchhaltungssoftware & Steuerberater-Schnittstelle einrichten
Datensicherung & DSGVO-Schutz beachten

🚀 Mit dieser Checkliste bist du optimal auf die Einführung von E-Rechnungen vorbereitet. Sie erleichtert deine Buchhaltung, sorgt für schnellere Zahlungen und macht dein Unternehmen fit für die Zukunft. Starte jetzt mit der Digitalisierung deiner Rechnungen! 💡💰

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